Himmelskörper

Lilith in der Astronomie und Astrologie

Wie bei Rahu (nördlicher Mondknoten) haben wir es auch bei Lilith nicht mit einem Himmelskörper zu tun. Es gibt keinen Felsen, keinen Gasriesen, kein Staubkorn am Himmel, auf das wir zeigen und sagen könnten: „Das ist Lilith.“ Und doch ist sie astronomisch präzise definiert – vielleicht sogar eleganter als mancher sichtbare Planet.

Der Mond umkreist die Erde nicht auf einem perfekten Kreis, sondern auf einer Ellipse – einer leicht gestauchten, ovalen Bahn. Jede Ellipse hat zwei Brennpunkte. Die Erde sitzt in einem dieser Brennpunkte – aber nicht im Zentrum. Das bedeutet: Der Abstand zwischen Mond und Erde verändert sich ständig.

Himmelskörper

Rahu in der Astronomie und Astrologie

Um Rahu zu verstehen, müssen wir zunächst den Blick an den Himmel richten – ganz nüchtern, ganz mechanisch. Denn bevor Rahu ein Symbol wurde, ist er ein geometrischer Punkt.

Die Erde umkreist die Sonne. Die Bahn, die sie dabei beschreibt, spannt eine unsichtbare Fläche auf – die Ekliptik. Sie ist gewissermaßen die „Hauptebene“ unseres Sonnensystems, die Referenzfläche, auf die sich alles bezieht. Wenn wir von der Erde aus die Sonne beobachten, scheint sie im Laufe eines Jahres genau entlang dieser Ekliptik durch die zwölf Tierkreiszeichen zu wandern.

Allgemein

Die unbestechliche Wahrheit der Sterne

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